Ahlen - Wenn man so will, dann sind sie die freiwillige Feuerwehr des ASG-Nachwuchses. Zehn Mann stark ist die Besatzung. Über einen Rettungswagen verfügt sie nicht, dafür aber künftig über einen nigelnagelneuen Bulli. Die Rede ist vom Jugendförderverein, der sich im Sommer gegründet hat und nun erstmals öffentlich in Erscheinung tritt.
Erste Früchte trägt die Arbeit der „Entwicklungshelfer“ bereits. Kürzlich wurde ein Bulli bestellt, der ab März zur Verfügung steht und bei langen Auswärtsfahrten zum Einsatz kommen soll.
„Das ist schon eine Hausnummer, das wir in so wenigen Monaten bereits so etwas auf die Beine stellen konnten“, befindet Beisitzer Jörg Möllenhecker. Die Unterstützung kommt allein den Jugendmannschaften der ASG zugute. Mit der HSG hat der Förderverein nichts am Hut, wie die Verantwortlichen gleich mehrfach betonen. „Wir wollen, dass das Vereinsleben weiterläuft“, bekräftigt Veit Scholdra. Zur Seite stehen ihm dabei ferner Reinhard Kraska (2. Vorsitzender), Andre Michalczik (1. Kassierer), Rolf Scholdra (2. Kassierer), Klaus Jäger (Pressesprecher) sowie die Mitglieder Volker Michalczik, Jürgen Stolle, Volker Thier und Frank Wolters.
Ahlen - Der Jugend gehört die Zukunft. Das weiß man auch bei der Ahlener SG. Deshalb hat sich vor kurzem ein Handball-Förderverein gegründet, der die Nachwuchsarbeit finanziell unterstützen will. „Wir wollen Geld reinholen für die Jugend“, sagt Veit Scholdra, der im Rahmen der Jahreshauptversammlung die Gründung des Fördervereins bekannt gab und dessen Konzeption kurz erläuterte.
So soll er einzig und allein der Jugend gewidmet sein, um die jungen Talenten in Reihen der ASG verstärkt zu unterstützen.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Förderern. Wir wollen die Spitze weiter voranbringen“, verkündete ein zufriedener Volker Michalczik. Der ASG-Jugendwart deutete an, in Zukunft wolle man das Leistungs-Niveau erhöhen. „Wir wollen auch mal einen Jugendspieler kaufen“, erörterte Veit Scholdra. Er selbst habe jahrelang vom Verein gezehrt und wolle diesem - gemeinsam mit seinen Mitstreitern - nun etwas zurückgeben. Das stieß bei der Ahlener SG natürlich auf eine Menge Anklang. „Eure Initiative ist riesig. Das finde ich super“, frohlockte Berni Recker.