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Vorbericht des Ahlener Tageblatt zum Spiel gegen Mennighüffen

Die Saison der Handballverbandsliga an Spannung ist nicht zu überbieten. An der Spitze kämpfen drei Mannschaften um die Meisterschaft und die Abstiegszone beginnt rein theoretisch schon bei Platz acht. Wenn man überhaupt von einem Mittelfeld reden kann, dann zählen Hüllhorst, Verl und Ladbergen dazu. So ist momentan die Situation in der Verbandsliga und ganz unten steht zurzeit die Handballreserve der Ahlener SG. Keine leichten Wochen für die Rotweißen, denn man darf nicht verhehlen, dass man mitten im Abstiegskampf steht.

Eines dieser Abstiegsduelle findet am Sonntag um 17 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle statt. Die Ahlener SG empfängt den Oberligaabsteiger und Tabellenzehnten Vfl Viktoria Mennighüffen. Eine weitere Herausforderung für die Ahlener, die unbedingt ihren ersten Sieg in diesem Jahr holen wollen. „Es ist ja nicht so, dass wir schlecht spielen. Uns fehlt zurzeit die Konstanz“, sagte Trainer Thorsten Szymanski.

Ebenfalls mittendrin im Abstiegskampf ist die Mannschaft von Trainer Frank Käber. Mennighüffen ließ schon einige Punkte liegen und sieht sich nun dem nackten Überlebenskampf gegenüber. Das Spiel in Emsdetten (26:26) hat die Mannschaft möglicherweise gestärkt, auch wenn das Unentschieden wie ein Punktverlust wirkt. Bis kurz vor dem Abpfiff machte der VfL sehr viel richtig und führte drei Minuten vor Schluss mit 26:23. Emsdetten nutzte in der Schlussphase die Unterzahl und schaffte den Ausgleich.

Für beide Mannschaften ist ein Sieg also enorm wichtig. Für Ahlen, damit es endlich den Tabellenkeller verlässt und für Mennighüffen, damit der Vfl nicht weiter in den Abstiegsstrudel hineingerissen wird. Für eine spannende Begegnung ist also gesorgt.