
Ahlener Sportgemeinschaft '93 e.V.
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Eine klare 24:28 (9:12)-Niederlage gegen den TSV Ladbergen kassierte die Ahlener SG II am Samstagabend und hält so die Rote Laterne der Verbandsliga fest in der Hand.
Dabei hätten die Rotweißen gewinnen, zumindest das Spiel ausgeglichener gestalten können. Doch technische Fehler und Ballverluste stärkten den Gegner. Tobias Mateina, Ex-Spieler der Ahlener SG und sein Team hatten ihre Hausaufgaben gemacht.
Mit einer offensiven Deckung nahmen sie den Ahlener Angriff aufs Korn, was gut gelang. Dank der guten Einstellung von Pascal Terbeck und Peter Ellebracht hatten die Rotweißen wenigstens etwas dagegenzusetzen. Zwar brachten die, von den Unparteiischen teils kleinlich ausgelegten Regeln den Ahlener Angriff immer wieder einmal aus dem Tritt, doch daran alleine lag es nicht, dass Ahlen verlor.
Nicht alle Ahlener erwischten einen guten Tag, Marcel Dudek fand nicht ins Spiel und ließ seinen Frust im Spiel ab. Eine doppelte Zeitstrafe war der Höhepunkt, eine vorzeitige Auswechselung, um wieder runterzukommen, wäre sinnvoller gewesen und hätte mit einem frischen Mann eventuell neue Akzente im Ahlener Spiel gesetzt.
Trainer Thorsten Szymanski vertraute der ersten Sieben, die die ersten 15 Minuten ausgeglichen gestaltete. Dann gingen die Gäste mit 8:5 in Front und setzten ihre erste Duftmarke. Pascal Terbeck traf noch zum 9:9, aber mit einem Strafwurf nach dem Pausenpfiff stellten die Gäste die Drei-Tore-Führung wieder her.
Nach der Pause kamen die Rotweißen zunächst wieder auf die Beine und schafften das 18:18, doch für eine Führung reichte es nicht. Zu kurze Angriffe und Unzulänglichkeiten in der Deckung brachten den TSV wieder in Front. Die Entscheidung fiel in der 50. Minute, als sich Ladbergen auf sechs Tore absetzte und Ahlen konfus zurückließ.
Es spielten: Parracino, Frochte; Harbaum (1), Terbeck (10/1), Dittrich, Weigel, Dudek (4), Suntrup, Markmeier (1), Cervenka (1), Mersmann, Boschanski (1), Ellebracht (6).
Eine dicke Überraschung gelang der ASG-Reserve am Samstag. Die Mannschaft von Trainer Torsten Szymanski gewann gegen den Tabellendritten SpVgg Steinhagen mit 34:33 (17:14).
Besonders in der ersten Halbzeit zeigten die Rotweißen eine tolle Leistung. Garanten für den Sieg waren unter anderem Peter Ellebracht mit 13 Treffern sowie Torhüter Marco Parracino.
„Ich freue mich total. Die Mannschaft hat die Vorgaben umgesetzt und einen verdienten Sieg geholt“, resümierte Trainer Thorsten Szymanski. Mit hohem Tempo schalteten die Ahlener von Defensive sofort auf Angriff um. Die Gäste aus Steinhagen reagierten zu langsam, und so gingen die Rotweißen in Führung.
Die Gäste waren überrascht von der aggressiven Spielweise der Rotweißen und fanden zunächst kein geeignetes Mittel. Die Ahlener Defensive stand sicher, auch, weil sich Abwehrspezialist Marc Michalczik das Trikot übergestreift hatte. „Ach, wenn man mich fragt, dann helfe ich gerne“, kommentierte er entspannt.
Im Angriff zeigte Peter Ellebracht seine Stärke. In der Anfangsphase hielt er die Gäste fast alleine in Schach. Ahlen führte nach zehn Minuten bereits mit 7:3. Erst Nachlässigkeiten und die stärker werdenden Gäste ließen den Vorsprung schrumpfen.
Nach dem Seitenwechsel überraschte Steinhagens Trainer Spanuth mit einer offensiven 3:3-Deckung. In den ersten Minuten sorgte dies für Nervosität, doch dann setzten sich die Rotweißen wieder ab. Markmeier und Ellebracht schossen ein 21:16 heraus.
Langsam machte sich das hohe Tempo der Rotweißen bemerkbar. In der 52. Minute schaffte Steinhagen erstmals den Ausgleich (29:29) und übernahm per Strafwurf (56.) die Führung zum 31:30. Doch die Rotweißen warfen noch einmal alles in die Waagschale, erkämpften sich die Führung zurück und setzten sich dann entscheidend mit zwei Toren ab.
Es spielten: Parracino, Warnke; Suntrup (2), Terbeck, Cervenka (7), Gawer, Dittrich, Dudek (4/1), Mersmann (3), Markmeier (5), Ellebracht (13/1), Michalczik.
Das ist Balsam für die ramponierte Spielerseele. Am Samstagabend gewann die Handballreserve der Ahlener SG ihr erstes Spiel. Mit 33:30 (14:14) siegten die Rotweißen gegen Gastgeber HSG Stemmer/Friedewalde.
Dadurch rutscht die ASG auf den vorletzten Rang, nicht viel, aber der erste Schritt ist getan. „Wir haben endlich gekämpft und nicht aufgegeben. Wir haben 60 Minuten richtig Gas gegeben“, brachte es Thorsten Szymanski nach dem Spiel auf dem Punkt.
Die Ahlener hatten sich einiges vorgenommen, gingen deutlich motiviert in die Partie, und das machte sich letztendlich auch bezahlt.
Bereits mit dem Anpfiff gingen die Ahlener ein hohes Tempo und erspielten sich eine 3:1-Führung. Die Gastgeber hielten dagegen und schafften immer wieder den Ausgleich, doch die Ahlener steckten nicht zurück. Mit Spielzügen und Konter brachten die Rotweißen die HSG immer wieder in Verlegenheit und daraus entstand schließlich eine 10:8-Führung. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber heran und glichen zum Pausenpfiff aus.
Nach dem Seitenwechsel gelang der HSG Stemmer erstmals die Führung, die sie bis zur 41. Spielminute auf 21:17 ausbaute. Jetzt war für die Ahlener die kritische Phase da, denn in den letzten Spielen brachen die Rotweißen völlig ein. Doch diesmal nicht, denn Suntrup und Co. gingen mit einem vorbildlichen Einsatz zu Werke, holten den Rückstand auf und schafften schließlich durch Jan Bonkowski den Ausgleich zum 30:30. Der junge Rechtsaußen legte noch einmal nach und brachte Ahlen damit in Front.
Spätestens jetzt war der Knoten bei Ahlen geplatzt. Sebastian Chojnacki und Stephan Dittrich warfen schließlich unter großen Jubel zur alles entscheidenden Führung ein.
Es spielten: Parracino; Suntrup (3), Terbeck (3), Cervenka (4), Bonkowski (4), Dittrich (3), Dudek (3), Mersmann (2), Markmeier (3), Hubbig (2), Chojnacki (3), Ellebracht (3).
Kopfschütteln war die Bewegung bei Zuschauern, Spielern und Trainern, die am meisten am Sonntagabend in der Friedrich-Ebert-Sporthalle ausgeübt wurde. Die Handball-Reserve punktete auch im achten Pflichtspiel nicht und unterlag der HSG Hüllhorst mit 15:29 (5:9)-Toren. Dabei zeigte die Ahlener Mannschaft besonders in der zweiten Hälfte eine grottenschlechte Leistung. „Wir spielen nicht mit der letzten Konsequenz. Die einfachsten Sachen werden nicht umgesetzt“, ärgerte sich Trainer Torsten Szymanski.
In der ersten Hälfte kam auf beiden Seiten nicht viel zustande. Beide Mannschaften zeigten sich auf einem niedrigen Niveau, geradezu Verbandsliga untauglich. Klappte es bei Ahlen noch in der Torverhinderungsabteilung, lief im Ahlener Angriff überhaupt nichts. „Wir spielen ohne Rückraum“, stellte Linksaußen Benedikt Suntrup lakonisch fest und damit hatte er recht. Kaum eine Lücke wurde genutzt und wenn, dann wurde vor dem Tor freistehend vergeben. Das änderte sich auch nicht, als Trainer Szymanski die Rückraumleute durchwechselte. Fast hilflos musste die Ahlener Bank zusehen, wie sich ihre Spieler immer wieder in Einzelaktionen verstrickten. Fünf Tore in einer Halbzeit war auf jeden Fall viel zu wenig für ein Verbandsligateam.
Erwarteten die Optimisten, dass im zweiten Durchgang ein Ruck durch die Mannschaft ging, mussten sie enttäuscht mit ansehen, dass auch im zweiten Durchgang nicht viel zusammen passte. Nicht nur der Angriff, sondern auch die Defensive gab sich jetzt auf. Hüllhorst setzte sich schnell auf 15:7 ab und damit war die Sache gelaufen. Die Ahlener Mannschaft lief mit hängenden Köpfen über den Platz. Das bei dem einen oder anderen auch noch die Nerven blank lagen, bekam man dann in der Schlussphase zu sehen. Stephan Dittrich durfte nach einer Notbremse den Platz für den Rest des Spieles verlassen. Letztendlich passierte nicht mehr viel in den Schlussminuten. Hüllhorst verwaltete den Vorsprung und ließ Ahlen ins Nirwana laufen. Es spielten: Parracino, Warnke; Suntrup (1), Terbeck (3), Cervenka (1), Bonkowski (2), Gawer, Dittrich, Dudek (5/2), Mersmann (1), Markmeier (1), Boschanski (1/1), Hubbig.
Die Handballreserve der Ahlener SG sorgte am Samstagabend in der Friedrich-Ebert-Halle für Gänsehaut. Dies allerdings im negativen Sinne, denn die gegen Ibbenbüren gezeigte Leistung ging gar nicht. Es war eines dieser typischen Kellerduelle, in der nur wenige Höhepunkte zu sehen waren. Das die Ahlener Spieler doch noch mit einem 29:29 ((14:15)- Unentschieden einen Punkt behielten, verdankten sie ihrem Torhüter Marco Parracino, der eine tadellose Leistung zeigte und den Ahlener Verbandsligist vor einem Rückstand bewahrte. Besonders in der zweiten Hälfte zeigten sich die Ahlener gegenüber dem Oberligaabsteiger zu ängstlich und schlossen die Angriffe zu schnell ab. „Die Spieler sind zu wenig auf die Lücken gegangen. Das Spiel Mann gegen Mann wurde zu viel vernachlässigt“, ärgerte sich Trainer Thorsten Szymanski.
Knackpunkt war wieder einmal die Chancenauswertung. Viele Torchancen blieben ungenutzt oder wurden leichtfertig vergeben. Auch in der Deckung lief nicht alles rund. Nur gut, dass Torhüter Parracino auf dem Posten war und einen glänzenden Tag erwischte. Neben zwei Strafwürfen vereitelte er viele Chancen der Ibbenbürener. Die erste Hälfte lief daher sehr ausgeglichen. Was Ahlen vorne versiebte rettete hinten Ahlens Schlussmann. Zwischenzeitlich schafften die Ahlener eine knappe 8:9-Führung, doch die Gäste, die ebenfalls dringend die Punkte brauchten, hielten dagegen und holten sich in der 25. Spielminute die Führung zurück.
Im zweiten Durchgang ließen beide Verbandsligisten mit ihrer Leistung nach. Auf beiden Seiten wurde das Konzept mal wieder nicht umgesetzt. Langweiliger Handballsport wurde geboten, der zu nichts führte. Auf beiden Seiten wackelte die Deckung bedenklich, doch die Angriffsreihen nutzten die sich bietenden Chancen nicht. Ein kleiner Lichtblick dann auf Ahlener Seite. So etwas wie ein Aufbäumen war zu erkennen, die Rotweißen kämpften sich von 24:27 auf 28:28 heran. Harbaum setzte mit einem Überzieher zum 29:28 nach, doch im Gegenzug pennte die Ahlener Deckung und ließ den Ausgleich zu. Letztendlich verschenkte die Szymanski-Sieben einen Sieg – wieder einmal. Es spielten: Parracino; Suntrup, Terbeck (4), Cervenka (5), Gawer, Dittrich, Dudek (4), Weigel (1), Chojnacki (1), Harbaum (6/1), Mersmann, Boschanski (2/2), Markmeier (6).
Ängstlich traten die Handballer der Ahlener SG II beim ASV Senden auf – viel zu ängstlich. Der heimische Verbandsligist wirkte in der ersten Hälfte wie gelähmt, und es kam schließlich knüppeldick. Mit 16:30 (3:16) verloren die Rotweißen und zeigten eigentlich nur im zweiten Durchgang, was sie können.
„Die Jungs waren im ersten Durchgang völlig von der Rolle. Richtig ängstlich liefen sie auf dem Platz herum“, sagte ein fassungsloser Ahlener Trainer Thorsten Szymanski. Die Taktik war völlig vergessen, die Konzeption für das Spiel verloren gegangen. Statt das Trainierte umzusetzen, warfen die Ahlener den Ball in den ersten 30 Spielminuten häufig einfach weg. Die Gastgeber aus Senden waren überrascht, wie leicht sie zu Torchancen kamen. Gerade einmal drei Treffer mussten sie in der ersten Hälfte hinnehmen.
Für Thorsten Szymanski eine Sache, die nicht ging. Daher gab es in der Halbzeitpause erst einmal eine richtige Standpauke. „Ich habe den Spielern gesagt, dass ich keine Lust auf eine Kaffeefahrt habe. Wenn wir schon verlieren, dann mit Anstand“, ärgerte sich Szymanski. Seine Spieler schienen die Worte verstanden zu haben, denn der zweite Durchgang ging klar an die Ahlener.
Nun wurde genau das umgesetzt, was der Trainer verlangte. Die Deckung zeigte Biss, und auch im Angriff nutzte das Team plötzlich seine Chancen. „Es ist unglaublich, wie schnell sich die Mannschaft verändern kann. Die Jungs haben einfach zuviel Angst vor der eigenen Courage“, wunderte sich der ASG-Coach. Um das Spiel zu drehen, reichte es nicht. Das lag am großen Rückstand, aber auch daran, dass in den letzten Minuten wieder Chaoshandball folgte, denn plötzlich war sie wieder da – die Angst. Das müssen die jungen Ahlener Spieler schnellstmöglich ablegen, denn nach fünf verlorenen Spielen muss jetzt schnell ein Sieg her.
Parracino, Warnke; Suntrup, Terbeck (4), Cervenka (1), Gawer, Dittrich, Dudek (4), Weigel (2), Chojnacki, Harbaum (1), Mersmann (4)
Zusammenbruch in Schlussphase
Da hatten sich die Spieler der Ahlener Reserve eigentlich gegen den TuS Brockhagen mehr vorgenommen.
In die Hand hatten sie es sich geschworen, das nächste Spiel zu gewinnen. Es hat nicht geklappt, ein sicher geglaubter Sieg wurde in den letzten Spielminuten verschenkt. Mit 32:34 (18:15)-Toren unterlagen die Rotweißen.
Eine gefährliche Mischung aus Unerfahrenheit, fehlender Cleverness und ein schlauer Gegner führte zum Verlust der Punkte. Eigentlich zeigten die Ahlener eine gute Vorstellung, vor allem in der ersten Hälfte. „Wir haben in den letzten Minuten zu viele Fehler gemacht. Das hätten wir nicht aus der Hand geben dürfen“, ärgerte sich Trainer Szymanski.
Dabei legten die Ahlener gleich richtig los und holten sich eine schnelle Führung (3:1), die im weiteren Spielverlauf auch hielt. Insbesondere Parracino im Tor sorgte dafür, dass der Vorsprung Bestand hatte. Gleich drei Strafwürfe vereitelte der Ahlener Schlussmann zusätzlich zu vielen klaren Chancen der Gäste.
Ab der 15. Spielminute kämpften sich die Gäste heran und schafften den Ausgleich zum 8:8. Sie hatten aber die Rechnung ohne Pascal Terbek gemacht, der an diesem Tag einen besonderen Zug zum Tor hatte.
Ahlen ging wieder in Führung (17:14) und leistete sich erst in der 40. Spielminute den nächsten Durchhänger. Nachlässigkeiten im Angriff führten dazu, dass sich Brockhagen auf 22:23 herankämpfte. Noch einmal hielten die Rotweißen dagegen und bauten die Führung auf 28:25 aus. Die letzten zehn Minuten führten zum Zusammenbruch: Markmeier bekam die dritte Zeitstrafe (55.), wenige Minuten später musste auch Harbaum den Platz vorzeitig verlassen. Brockhagen schaffte die Wende. Ahlen bäumte sich auf, doch es fehlte noch die Erfahrung, um das Spiel zu drehen.
ASG II: Parracino; Suntrup, Terbeck (12/5), Cervenka (2), Markmeier (6), Gawer, Dittrich, Bonkowski (3), Boschanski, Dudek (3/1), Weigel (2), Chojnacki (2), Harbaum (2).
Auch das dritte Auswärtsspiel der Ahlener Reserve ging verloren. Bei LIT Handball Nordhemmern-Mindenerwald setzte es für die ASG-Reserve eine mehr als deutliche 21:37 (8:18)-Niederlage.
Ohne den bei der „Ersten“ weilenden Spielertrainer Thorsten Szymanski musste der Verbandsligist auskommen. Stattdessen nahm Mark Michalczik als Verantwortlicher auf der Bank Platz. Auch ein Mittelmann fehlte: Felix Harbaum laboriert an einer Schulterverletzung, und Kevin Boschanski war aus beruflichen Gründen nicht mit dabei. „Wir hatten überhaupt keinen Biss. Das war einfach alles zu harmlos“ urteilt Mark Michalczik.
Die Rotweißen begannen mit einer 5:1-Deckung, um den starken Angriff der LIT in den Griff zu bekommen. Der Haken bei der Sache war, dass die Vorgaben nicht umgesetzt wurden. Der Kreisläufer hatte zu viel Platz und kam immer wieder frei stehend zum Wurf. Bereits nach 15 Spielminuten lagen die Ahlener mit 2:9 zurück.
Michalczik beorderte die Spitze zurück. Von nun an klappte es in der Deckung etwas besser, was fehlte, war nun der Druck im Angriff. Zu viele Chancen wurden ungenutzt liegengelassen. Auch hier wurde die Taktik nicht umgesetzt. Weder die einstudierten Spielzüge, noch die Standardsituationen wurden nach Plan durchgeführt.
Auch der zweite Durchgang brachte für Ahlen keine Veränderung. Zu groß war der Abstand, als dass noch etwas zu bewegen war. Einzig und alleine Benedikt Suntrup reichte an die Normalform heran. Erfreulich war jedoch, dass die Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine sich selbst in die Pflicht nahm und für das erste Spiel in eigener Halle einen Sieg anpeilt.
ASG II: Parracino, Warnke, Frochte; Suntrup (6), Terbeck (3), Cervenka (4), Markmeier (1), Mersmann (2), Gawer, Dittrich (2), Hubbig, Bonkowski (3).
Der Saisonstart des Ahlener Verbandsligisten ist vollends daneben gegangen. Im zweiten Auswärtsspiel der Handballreserve der Ahlener SG beim TV Verl musste man eine 27:35 (16:16)-Niederlage hinnehmen. Dabei waren die Rotweißen über weite Strecken auf Augenhöhe. Erst in den letzten 20 Spielminuten bekamen die Hausherren die Oberhand und heimsten sich die zwei Punkte ein. „Das Ergebnis ist um ein paar Tore zu hoch ausgefallen und zeigt nicht den Verlauf des Spiels. Wir haben in der Schlussphase die Konzentration verloren“, ärgerte sich Trainer Andre Deppe, der für den zeitgleich spielenden Thorsten Szymanski eingesprungen war.
Die ersten Minuten gingen klar an die Ahlener. Sie fanden besser ins Spiel und setzten die ihnen gestellten Aufgaben von Beginn an richtig um. Ahlen erkämpfte sich eine leichte Führung, obwohl die Gastgeber dagegen hielten. Erst im weiteren Verlauf des Spiels kamen die Verler näher heran und blieben in Schlagdistanz. Verls auffälligster Spieler in der ersten Hälfte war Sören Hohelüchter, der immer wieder aus der zweiten Reihen zum Torerfolg kam. Auf Ahlener Seite kam neben Cervenka und Terbeck insbesondere Felix Harbaum zum Erfolg. „Das der Sören uns immer wieder einheizt war uns klar. Wir haben darauf gesetzt, dass er sich auspowert“, sagte Deppe.
Das war auch dann im zweiten Durchgang der Fall. Hohelüchters Fehlerquote wurde immer höher, doch seine Mitspieler fingen das ab. Insbesondere Fabian Diekmann sprang ihm zur Seite und übernahm seinen Part. Ahlen behielt das Match noch für zehn Minuten unter Kontrolle, doch dann wurden die Vorgaben nicht mehr so umgesetzt, wie Deppe sich das gewünscht hätte. Statt in die Lücke zu stoßen wurde vermehrt parallel gespielt. Zudem wurde überhastet abgeschlossen. In der Deckung stand man teilweise zu offensiv. Das wurde durch Verl in den letzten Minuten bestraft. Immer wieder konnte der Kreis angespielt werden, der dann zum Torerfolg kam. Letztendlich musste man die Rückfahrt ohne Punkte antreten. Es spielten: Parracino, Warnke; Suntrup, Terbeck, Cervenka, Harbaum, Markmeier, Mersmann, Gawer, Dittrich, Hubbig, Weigel.
ASG II macht Titelkandidaten Leben schwer
Mit einer Niederlage kehrte die zweite Handballmannschaft der Ahlener SG von ihrem ersten Auswärtsspiel zurück. Die Rotweißen unterlagen beim Vfl Viktoria Menninghüffen mit 23:29 (11:11)-Toren.
Dabei ist die Niederlage letztendlich zu hoch ausgefallen, denn bis zur 47. Spielminute befanden sich die Rotweißen auf Augenhöhe mit dem Gastgeber. „Wir haben besonders in der Deckung gut gestanden, was mir sehr gut gefallen hat. Im Angriff hapert es noch ein wenig", resümierte Ahlens Trainer Thorsten Szymanski.
Die Gäste waren von Beginn an wach, und so entwickelte sich schnell eine spannende Partie. Die erste Hälfte sollte nicht torreich ausfallen, denn auf beiden Seiten dominierten die Deckungsverbände. Die Ahlener Abwehr zeigte einen guten Zusammenhalt, so dass der starke Angriff des Vfl sich immer wieder festlief.
Mit Marco Parracino hatten die Ahlener zudem einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Nach seiner Verletzung sammelte Parracino wieder Spielpraxis.
Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Ball. Ständig wechselte die Führung, so dass sich keines der beiden Teams absetzten konnte. Erst in der 47. Spielminute beim Stand von 21:21 erlitt der heimische Verbandsligisten einen Einbruch. Felix Markmeier hatte die dritte Zeitstrafe erhalten und musste vorzeitig unter die Dusche. Das brachte das ganze ASG-Gefüge durcheinander. Der Innenblock stand nicht mehr so sicher, und im Angriff herrschte nun Unruhe vor. Die Gastgeber, die als Meisterfavorit gehandelt werden, nutzten die Chance und setzten sich Tor um Tor ab. Ahlen hatte den Faden verloren und musste in die Niederlage einwilligen.
ASG II: Parracino, Warnke; Mersmann (2), Markmeier (2), Terbeck (3), Chojnacki (3), Cervenka (7), Dudek (6), Suntrup, Boschanski, Gawer, Hubbig